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Wie alles begann
Unsere kleine Farm, wie alles begann
Der Ursprung:
1972 lass die Tochter von Ed Friendly das erste Buch der
Laura Bücherreihe. Sie war davon so begeistert, dass sie auch die anderen Bücher regelrecht verschlang.
Ed Friendly wollte wissen, welcher Stoff es schaffte, seine Tochter so zu fesseln und begann selbst in den Büchern zu lesen und war ebenfalls
begeistert. In den Büchern steckte genug Potential für einen TV-Hit.
Das Projekt:
Ganze neun Monate verhandelte Ed Friendly mit dem Verlag "Harper & Row" über die Filmrechte an den Laura Büchern.
Da er sich sicher war, die Rechte zu erhalten, begann er bereits während der Verhandlungen mit der Ausarbeitung des Projekts.
Er begab sich auf die Suche nach TV-Anstallten, die Interesse an seinem Projekt zeigen. Schnell fand er bei NBC Gehör für sein Projekt.
Auch Michael Landon, der gerade Bonanza beendet hat war interessiert an dem
Projekt. Schnell wurden sich alle drei Parteien einig und der Pilotfilm
wurde in Auftrag gegeben.
Die Produktion:
Die Filmcrew war kein Problem. Fast alle aus der Crew von Bonanza gaben Michael Landon
ihr Ja-Wort und arbeiteten auch am Set von "Unsere kleine Farm" mit.
Schwieriger wurde es dann schon bei der Besetzung der Rollen. Da Michael Landon ein Perfektionist war, war kaum jemand gut genug.
Für die Rolle der Caroline sprachen 47 Darstellerinnen vor, doch nur eine
war für Michael Landon die Caroline, die er suchte, Karen Grassle.
Bei seinen Serie-Töchtern ging Michael Landon vorrangig nach dem Aussehen und erst in zweiter Reihe war das Talent entscheidend.
Auch hier war Michael Landon's Instinkt der richtige. Über 500 Mädchen wurden gecastet und für die Rolle der Mary war schnell klar, dass es Melissa Sue Anderson
werden würde. Bei der Findung der Laura gestaltete sich etwas langatmiger. Unter den
Bewerberinnen stach dann ein kleines, naturverbundenes, aufgewecktes Mädchen, namens
Melissa Gilbert hervor.
Bei der Rolle der Carrie war man vom Gesetzgeber her gezwungen, ein Zwillingspaar
zu nehmen, da Kleinkinder nur wenige Stunden am Tag drehen durften und so konnte man die Drehzeit verdoppeln.